Gestrandet
"...Sie winken nicht, obwohl
sie untergehen..."
Von Joan Mac Leod - ab 14 Jahren
Ende der Neunzigerjahre gab es in Kanada ein Fall von Totschlag in einer Mädchenclique, der
die Gemüter erregte. Die Autorin Joan Mac Leod entwickelte daraufhin diesen berührenden
Monolog. Darin nimmt uns die 15 jährige Braidie, ein ganz normales Mädchen in der Pubertät,
mit auf eine Reise durch ihren Schulalltag. Sie und ihre Freundinnen entwickeln Strategien
gegen die Langeweile. Sie erfinden ein Spiel und dieses Spiel heißt Sofie und alle außer
Sofie finden dieses Spiel sehr unterhaltsam. Lange Zeit macht Braidie dieses Spiel mit oder
schaut zu. Doch irgendwann regen sich tief in ihr Zweifel und Mitgefühl für Sofie und sie muss
sich entscheiden, ob sie weiter schweigend zusehen will oder ob sie sich ausgerechnet gegen
ihre beste Freundin Adrienne stellen wird...
Das Projekt
Gestrandet wird als mobiles Stück für Schulen inszeniert. Es ist ein hoffnungsvolles Stück
gegen die Angst und gegen Mobbing. Die Theaterpädagogin Bianca Austermann, die viele
Erfahrungen mit Schulklassen zum Thema Mobbing in anderen Projekten sammeln konnte,
wird sich nach ihrem Theaterspiel den Fragen der Jugendlichen stellen. Gestrandet schildert
eine Mobbingsituation aus der Zuschauerperspektive und bildet dadurch eine Grundlage um
über die Rolle der Zuschauer innerhalb einer Mobbingsituation zu diskutieren.
Schauspiel / Regie: Bianca Austermann
Technik/Licht: Volker Sippel
Ton: Güni Burchert
Kostüm/Maske: Sabine Schubert
Plakat: Maja Wagner
Regieassistenz: Olga Laschko
|